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Diagnostik

Otoakustische Emission

TEOAE (transitorisch evozierte otoakustische Emissionen) und DPOAE (distorsivproduzierte otoakustische Emissionen)



Für dieses Messverfahren bekommen sie von uns einen kleinen Ohrstöpsel, ähnlich wie bei einem mp3-Player, über den sie Schallsignale (Clicks) hören. Das Ohr besteht aus einem Außen-, Mittel- und Innenohr. Während das Außen- und Mittelohr zur Weiterleitung des Schallsignals dienen, wird dieses Signal im Innenohr verarbeitet und an das Gehirn weitergeleitet. Dabei reagieren winzige Haarzellen im Innenohr, die die Schwingungen in elektrische Impulse umwandeln. Hierbei werden auch Impulse nach außen gesendet, die jedoch normaler Weise nicht zu hören sind. Das winzige Mikrofon im Innenren des Ohrstöpsels ermöglicht es diese Impulse mit Hilfe eines Computers aufzuzeichnen und so sichtbar zu machen. Auf diese Weise lasen sich Innenohrstörungen nachweisen. Da keine Mithilfe des Patienten erforderlich ist, kann man diese Messtechnik auch erfolgreich bei Babys, Kleinkindern und Menschen mit Behinderungen anwenden.

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