Dr. med. Matthias Lohaus

Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Stimm und Sprachstörungen

Spektrum

Diagnostik beim HNO-Arzt

Audiometrie

Sprachaudiometrie

Bei diesem Verfahren werden dem Patienten über Kopfhörer mehrsilbige Zahlen (z.B. 22, 74) und anschließend einsilbige Testwörter (z.B. Raum, Traum, Hut, Mut...) vorgespielt. Dies erfolgt zunächst in geringer Lautstärke. Der Patient muss dann die Zahlen und Wörter wiederholen. Die Lautstärke wird bei den nächsten Testdurchgängen stufenweise erhöht. Der Untersucher stellt auf diese Weise fest, wie viel Prozent der Zahlen und Wörter bei den verschiedenen Lautstärken gehört werden. Bei den Anfangslautstärken sind die Zahlen auch bei Normalhörigkeit kaum zu verstehen, die Einsilber jedoch bei Normalhörigkeit gut zu verstehen. Die Lautstärken werden dann gesteigert und es wird die sich dann verbessernde Sprachverständlichkeit in Prozent der verstandenen Wörter gemessen. Im Sprachaudiogramm werden die Kurven für das Zahlen- und Wortverständnis festgehalten. Liegt eine Schallleitungsschwerhörigkeit vor, werden bei genügend großer Lautstärke alle Zahlen und Wörter verstanden. Bei bestimmten Schallempfindungsstörungen dagegen werden selbst bei großer Lautstärke nicht alle Zahlen und Wörter richtig verstanden.

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